Cache
Antworten, die das Backend nicht sehen muss
Ein Treffer im Zwischenspeicher wird am Standort beantwortet. Die Anfrage erreicht Ihr Backend gar nicht — das entlastet es und verkürzt den Weg für den Besucher.
Der eigentliche Punkt
Zwischenspeicher sind gefährlich, wenn sie zu viel merken
Der schwerwiegendste Fehler beim Zwischenspeichern ist nicht eine niedrige Trefferquote. Es ist die Seite eines angemeldeten Benutzers, die anschließend jemand anderes ausgeliefert bekommt. Das ist kein Fehler in der Auslieferung, sondern ein Datenschutzvorfall.
Deshalb steht bei der Einrichtung nicht die Frage im Vordergrund, was zwischengespeichert wird, sondern was auf keinen Fall.
Einrichtung
Voreinstellungen und eigene Regeln
Für gängige Webanwendungen vorbereitet
Für gängige Webanwendungen liegen fertige Einstellungen bereit — inklusive der Sitzungs-Cookies und Pfade, die vom Zwischenspeichern ausgenommen bleiben müssen.
Bei einem Redaktionssystem oder einem Shop sind das die Anmelde- und Sitzungs-Cookies sowie die Pfade der Verwaltungsoberfläche und des Bestellwegs.
Zusammenführen statt ersetzen
Voreinstellungen werden mit eigenen Regeln zusammengeführt, nicht ersetzt. Eine eigene Regel kann eine Schutzregel nicht versehentlich aushebeln.
Gezielt verwerfen
Einzelne Inhalte lassen sich gezielt aus dem Zwischenspeicher werfen, ohne alles zu verwerfen.
Nach der Korrektur eines Artikels muss also nicht der gesamte Zwischenspeicher geleert werden — was sonst dazu führt, dass anschließend jede Anfrage wieder das Backend trifft.
Haltbarkeit
Wie lange ein Inhalt vorgehalten wird, lässt sich je Site festlegen — auch abhängig davon, mit welchem Status das Backend geantwortet hat.
Was läuft hinter Ihren Sites?
Bei Standardanwendungen ist die Einrichtung des Zwischenspeichers schnell erledigt. Bei selbst entwickelten Anwendungen sehen wir uns vorher an, woran ein angemeldeter Zustand erkennbar ist.
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